Das Rote Haus in Vaduz, ein Wahrzeichen des Hauptorts, ist ein spätmittelalterlicher Treppengiebelbau. Sein Turm ist von weither sichtbar.
Im Mittelalter war das Gebäude im Besitz der Dienstmannen Vaistli. Das Haus wurde von einem Erben der Vaistlis 1525 vom Kloster St. Johann im Thurtal erworben. Der dazugehörige Wingert (Rebberg) hat seine hierdurch entstandene Bezeichnung "Abtswingert" bis heute behalten. Seit 1807 ist das Rote Haus im Besitz der Familie Rheinberger. 1904 erfolgte der Zubau des schweren Turmes, bekrönt von einem Treppengiebelhaus. Im rechten Winkel zum Haus steht der Torkel aus dem 17. Jahrhundert, der noch den alten Torkelbaum beherbergt.